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Archiv für die Kategorie ‘Veranstaltung’

Deutschland wird 2011 Partnerland der “Business of Design Week” in Hongkong

6. Dezember 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Nun ist es offiziell – Deutschland ist Partnerland der “Business of Design Week” 2011 in Hongkong. Dies wurde jetzt vor Ort bekannt gegeben. Eingeladen haben die Veranstalter der seit 2002 stattfindenden Messe, das Hong Kong Design Centre und der Hong Kong Trade Development Council. Deutschland will sich unter dem Motto “Brand New Germany” als Land des innovativen Designs und der attraktiven Marken neuartig im asiatischen Raum präsentieren. Es reiht sich damit in eine Folge bedeutender Designnationen wie Frankreich, Italien und Japan ein. Das Tempo, mit der die Messe in den acht Jahren ihres Bestehens gewachsen ist, spiegelt die Dynamik der Region wieder.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, freut sich “sehr darüber, dass Deutschland als Partnerland der Business of Design Week 2011 in eine Reihe mit bedeutenden Designnationen wie Frankreich, Italien und Japan treten wird. Deutsche Unternehmen sind sehr erfolgreich darin, innovative Produkte und Dienstleistungen mit gut gestalteter und funktionaler Form zu verbinden. Das ist die beste Voraussetzung, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Die deutsche Kreativwirtschaft wird in Hong Kong viele Gelegenheiten haben, Design, Lifestyle und Kreativität ‘Made in Germany’ in einer Wirtschaftsregion mit großem Zukunftspotential zu präsentieren. Darin liegen enorme Chancen!”

Im Rahmen eines klassischen Messeformats können deutsche Unternehmen ihre Designkonzepte vorstellen. Hinzu kommt das Forum der Kreativwirtschaft; Designschaffende können hier ihre Büros oder Agenturen präsentieren. Und nicht zuletzt wird es eine viertägige Kongress-Veranstaltung, geben. Deutsche Designschaffende und Unternehmen werden im Programm eine herausgehobene Rolle einnehmen.

Die Vorbereitungen für den Auftritt laufen bereits auf Hochtouren. Ansprechpartner für interessierte Unternehmen, Designer und Hochschulen ist der Rat für Formgebung. Die Bedingungen für eine Messebeteiligung sind bei der Messe Nürnberg GmbH zu erfragen.

  • NürnbergMesse GmbH
    Dirk Lauterbach, dirk.lauterbach@nuernbergmesse.de
    Director International Pavilions
    Messezentrum
    90471 Nürnberg
    Tel.: 0911 8606-86 95
    Fax: 0911 8606-86 94

Stationäre Anwendungen beim Brennstoffzellen-Fachforum f-cell 2010

Rund 700 Branchenexperten aus aller Welt erwarten die Veranstalter, die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), auch dieses Jahr wieder zum Brennstoffzellen-Fachforum f-cell am 27. und 28. September im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Das Programm mit über 80 Vorträgen gliedert sich in die Themenfelder stationäre, mobile und portable Anwendungen sowie Mikrobrennstoffzellen. Außerdem gibt es Foren zu globalen Märkten, Neuigkeiten aus der Wissenschaft, Infrastruktur und Wasserstoffproduktion und -speicherung, Komponenten sowie Antriebstechnologien. Interessierte finden das komplette Vortragsprogramm jetzt online unter f-cell.de.

Schwerpunkt: Stationäre Anwendungen

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt 2010 auf der stationären Nutzung von Brennstoffzellen. In den Fachforen zu diesem Thema stellt zum Beispiel Ziv Gottesfeld vom israelischen Unternehmen CellEra eine neue kostengünstige und platinfreie Brennstoffzelle für Anwendungen im Kilowatt-Bereich vor. Professor Kaspar Andreas Friedrich vom DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. berichtet von druckaufgeladenen Festoxidbrennstoffzellen (SOFC) als Grundstein eines Hybridkraftwerks.

Elektrofahrzeuge ins Rollen bringen

Zum Thema Elektromobilität präsentieren die Veranstalter das Special “Batterien und Brennstoffzellen bewegen die Zukunft” mit Vorträgen von Expertinnen und Experten der Automobilhersteller Daimler, Mitsubis hi, Renault, Nissan und Toyota. Außerdem stellen Fachleute europäische und deutsche Demonstrationsprojekte vor, die Elektrofahrzeuge ins Rollen bringen.

2. Internationale Sommerschule: Mobile Heimat zwischen Bauhaus und Gartenlaube

Ende Juli startet die Stiftung Bauhaus Dessau die zweite Internationale Sommerschule unter dem Titel “Home is everywhere”

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr, richtet die Stiftung Bauhaus Dessau auch 2010 wieder eine Internationale Sommerschule aus. Die Plätze waren schnell ausgebucht. 70 Studenten aus der ganzen Welt werden sich Ende Juli gemeinsam mit renommierten Architekten unter dem Motto “Home is everywhere” mit der Zukunft des Wohnens ohne festen Ort beschäftigen. Zehn Tage lang sind sie zwischen Gartensparte und Plattenbau, in Bungalows und einem Möbelhaus unterwegs, um die flüchtige Wohnwelt moderner Pendler und Berufsnomaden zu untersuchen. Das Studienobjekt: Dessau, einst Vorzeigeprojekt moderner Architekturrenegaten, heute schrumpfende Stadt mit vielen Pendlern. Was sie vorzuweisen hat, sind international aufgestellte Institutionen – vom Bauhaus bis zum Umweltbundesamt -, die eine Vielzahl von hochqualifizierten Stadtbewohnern auf Zeit anziehen. Wo wohnen sie, wie schaffen sie sich ein Zuhause? Ausgehend von Martin Wagners Visionen eines flexiblen Wohnens im “Wachsenden Haus”, so der Titel einer Ausstellung von 1932, sollen Phantasien für ein multilokales Wohnen in Dessau-Roßlau entstehen.

Wie im Vorjahr wird es auch diesmal wieder einen Tag mit öffentlichen Vorträgen im Dessauer Stadtraum geben. Am 25. Juli 2010 geht es um globalisierte Häuslichkeit, wildes Siedeln und Wohnübungen im 21. Jahrhundert. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

siehe auch: www.bauhaus-dessau-summerschool.de

GasNZV: Gasmarkt erhält neue Wettbewerbsimpulse

24. Juni 2010 1 Kommentar

Zum 1. Oktober 2010 wird das Inkrafttreten der neuen Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) erwartet. Nachdem das Bundeskabinett Mitte Mai die Novelle verabschiedet hatte, werden keine größeren Änderungen durch den Bundesrat erwartet. Die Novelle sieht bis 2013 eine weitere Reduzierung der bestehenden sechs Marktgebiete auf jeweils ein H-Gas und ein L-Gas-Marktgebiet vor. Knappe Transportkapazitäten sollen in Zukunft versteigert und der Anschluss für Gaskraftwerksbetreiber erleichtert werden. Auch die Einspeisung von Bio-Erdgas wird vereinfacht.

Auf der EUROFORUM-Konferenz “Die Novelle der Gasnetzzugangsverordnung” (8. und 9. September 2010, Berlin) will Wiebke Ewert (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) die Ziele und Inhalte der neuen Verordnung vorstellen und aufzeigt, wie diese in das für Herbst erwartete Energiekonzept der Bundesregierung eingebettet ist. Die Übertragung vieler Kompetenzen beim Gasnetzzugang auf die Bundesnetzagentur erläutert Dr. Stefanie Neveling (Bundesnetzagentur). Gemeinsam mit Vertretern der Marktteilnehmer diskutieren Neveling und Ewert, wie und ob die neue GasNZV den Wettbewerb und die Kapazitätsbewirtschaftung verbessern wird.

Unter dem Dach der NetConnect Germany haben die Netzgesellschaften…

  • bayernets,
  • Eni Gas Transport Deutschland,
  • E.ON Gastransport,
  • GRTgaz Deutschland und
  • GVS

… ihre Marktgebiete bereits zusammengelegt. Torsten Frank (NetConnect Germany) soll über die Erfahrungen mit der Zusammenlegung von Marktgebieten berichten und die Konsequenzen einer weiteren Reduzierung der Marktgebiete vorstellen. Wie auch L-und H-Gas-Gebiete zusammengelegt werden können und welche Effekte Zusammenlegungen auf die Liquidität im Markt haben, will Prof. Dr. Klaus Homann (Thyssengas) aufzeigen.

Durch die geplanten Erleichterungen beim Anschluss von Gaskraftwerken schafft die GasNZV auch Erleichterungen für deren Betreiber. Ob sich Investitionen in neue Gaskraftwerke durch die neue Verordnung wieder lohnen, analysiert Sebastian Schmidt (Statkraft Markets Deutschland). Wie die Netzbetreiber die Vergabe von Kapazitäten neu regeln und die Netzauslastung optimiert werden kann, will Ralph Bahnke auf (ONTRAS – VNG Gastransport) zeigen. Und Ingrid Peters (Gaspool Balancing Services) beschreibt das neue Selbstverständnis der Bilanzkreis- und Ausspeisenetzbetreiber.

siehe auch: http://www.euroforum.de/pr-gasnzv2010

Gasmarkt erhält neue Wettbewerbsimpulse EUROFORUM-Konferenz “Die Novelle der Gasnetzzugangsverordnung” 8. und 9. September 2010, Pullmann Berlin Schweizerhof, Berlin

24.06.2010 – 12:43 Uhr, EUROFORUM Deutschland SE

   Berlin/Düsseldorf (ots) - Bereits zum 1. Oktober 2010 wird das 
Inkrafttreten der neuen Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) erwartet. 
Nachdem das Bundeskabinett Mitte Mai die Novelle verabschiedet hatte,
werden keine größeren Änderungen durch den Bundesrat erwartet. Die 
Novelle sieht bis 2013 eine weitere Reduzierung der bestehenden sechs
Marktgebiete auf jeweils ein H-Gas und ein L-Gas-Marktgebiet vor. 
Knappe Transportkapazitäten sollen in Zukunft versteigert und der 
Anschluss für Gaskraftwerksbetreiber erleichtert werden. Auch die 
Einspeisung von Bio-Erdgas wird vereinfacht.
 
   Auf der EUROFORUM-Konferenz "Die Novelle der 
Gasnetzzugangsverordnung" (8. und 9. September 2010, Berlin) stellt 
Wiebke Ewert (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) die 
Ziele und Inhalte der neuen Verordnung vor und zeigt, wie diese in 
das für Herbst erwartete Energiekonzept der Bundesregierung 
eingebettet ist. Die Übertragung vieler Kompetenzen beim 
Gasnetzzugang auf die Bundesnetzagentur erläutert Dr. Stefanie 
Neveling (Bundesnetzagentur). Gemeinsam mit Vertretern der 
Marktteilnehmer diskutieren Neveling und Ewert, wie und ob die neue 
GasNZV den Wettbewerb und die Kapazitätsbewirtschaftung verbessern 
wird.
 
   Unter dem Dach der NetConnect Germany haben die Netzgesellschaften
bayernets, Eni Gas Transport Deutschland, E.ON Gastransport, GRTgaz 
Deutschland und GVS ihre Marktgebiete bereits zusammengelegt. Torsten
Frank (NetConnect Germany) berichtet über die Erfahrungen mit der 
Zusammenlegung von Marktgebieten und stellt die Konsequenzen einer 
weiteren Reduzierung der Marktgebiete vor. Wie auch L-und 
H-Gas-Gebiete zusammengelegt werden können und welche Effekte 
Zusammenlegungen auf die Liquidität im Markt haben, zeigt Prof. Dr. 
Klaus Homann (Thyssengas) auf.
 
   Durch die geplanten Erleichterungen beim Anschluss von 
Gaskraftwerken schafft die GasNZV auch Erleichterungen für deren 
Betreiber. Ob sich Investitionen in neue Gaskraftwerke durch die neue
Verordnung wieder lohnen, analysiert Sebastian Schmidt (Statkraft 
Markets Deutschland). Wie die Netzbetreiber die Vergabe von 
Kapazitäten neu regeln und die Netzauslastung optimiert werden kann, 
zeigt Ralph Bahnke auf (ONTRAS - VNG Gastransport). Ingrid Peters 
(Gaspool Balancing Services) beschreibt das neue Selbstverständnis 
der Bilanzkreis- und Ausspeisenetzbetreiber.
 
   Das vollständige Programm finden Sie unter: 
http://www.euroforum.de/pr-gasnzv2010
 

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Originaltext:

EUROFORUM Deutschland SE

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Pressekontakt:
Dr. phil. Nadja Thomas 
Senior-Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland SE
Prinzenallee 3
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Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87

E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

Kategorien:Politik, Veranstaltung

Deutschland gegen Serbien in der Baulinks-Statistik

… und so sieht das WM-Spiel Deutschland gegen Serbien am 18.6. in der IVW-Baulinks-Server-Statistik aus (eine Säule entspricht 10 Minuten):

Kategorien:Veranstaltung

Tagungsrückblick HIS Forum Hochschulbau 2010 – Bauen für Bologna

“Hochschulbau muss nicht neu erfunden werden”

Die Bologna-Reform soll das Studium straffen. Veränderungen in den Studienstrukturen und im Studierverhalten spüren auch die Bauabteilungen der Hochschulen. Dies bestätigten die rund 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Forum Hochschulbau der HIS Hochschul-Informations-System GmbH am 10. Juni 2010 in Hannover. So ist die Wunschliste nach baulichen Veränderungen an den Hochschulen lang – mehr Hörsäle, mehr Seminarräume, mehr Arbeitsplätze zum Selbststudium.

Bei diesem lebhaften Diskurs hilft ein Blick auf nüchterne Zahlen und das bauliche Gesamtkonzept. Hierbei wird deutlich: Durch Bologna sind weniger bauliche Maßnahmen nötig als häufig vermutet.

Studierende “nutzen Brückenzeiten effektiv” und verbringen heute mehr Zeit an der Hochschule, kommentiert Dr. Elke Middendorff von der HIS GmbH die kürzlich erschienene 19. Sozialerhebung. Danach fallen durchschnittlich jeweils 18 Stunden für den Besuch von Vorlesungen und das Selbststudium an. Mit insgesamt 36 Stunden pro Woche studiert die jetzige Generation allerdings nicht länger als Studierende in den 1990er Jahren.

Gleichwohl werfen die mit der Bologna-Reform verbundenen strukturellen Veränderungen in den Studiengängen bauliche Fragen auf: Wie können die Hochschulen die Plätze für nunmehr zwei Abschlussarbeiten im Bachelor und Master stellen, insbesondere in experimentell arbeitenden Studiengängen wie Chemie oder Biologie? Ziehen die curricular verankerten Anteile an Selbststudium einen tatsächlichen Mehrbedarf an studentischen Arbeitsplätzen nach sich?

Bauabteilungen sehen sich im Zuge von Bologna mit einer langen Liste an baulichen Veränderungswünschen aus verschiedenen Bereichen ihrer Hochschulen konfrontiert. Die Mittel indes sind beschränkt. Umso wichtiger ist die Klärung der Frage, welche baulichen Maßnahmen tatsächlich notwendig und sinnvoll sind. Die HIS GmbH bot vergangene Woche mit einer Tagung unter dem Titel “Bauen für Bologna? – Veränderungen des Flächen- und Raumbedarfs durch Bachelor- und Masterstudiengänge” Raum zur Diskussion.

Zum Erfahrungsaustausch waren überwiegend Teilnehmende aus den Bauabteilungen und Leitungen von Hochschulen genauso wie Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien eingeladen.

Der quantitative und qualitative Flächenmehrbedarf durch Bologna ist nach Erfahrung der HIS GmbH aus vergangenen Flächen- und Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen überschaubar. “Unsere Untersuchungen zeigen, dass die vorhandenen Hörsäle und Seminarräume noch längst nicht so optimal genutzt sind, wie sie eigentlich genutzt werden könnten”, erklärt Dr. Bernd Vogel, Leiter des Arbeitsbereiches Bauliche Hochschulentwicklung der HIS GmbH.

So erlebt auch Dr. Martin Mehrtens von der Universität Bremen, der an seiner Hochschule mit der funktionalen Ausstattung und Bewirtschaftung betraut ist, die Reform weniger als ein Gesamtflächenproblem als vielmehr eines der Strukturen und Auslastung. Auf der Tagung lieferte Dr. Mehrtens einen Erfahrungsbericht über die baulichen Anforderungen durch Bologna. Nach seiner Beobachtung sind die mit der Bologna- Einführung erwarteten “Mammutveranstaltungen” ausgeblieben. Deshalb würden größere Hörsäle die Probleme an den Hochschulen nicht lösen.

Jede Hochschule muss für ihre baulichen Fragen eine individuelle Lösung finden. Bislang haben die Universitäten und Fachhochschulen mit recht unterschiedlichen räumlichen Konzepten auf Bologna reagiert: Einige Einrichtungen schaffen zentrale Lernzentren für das Selbststudium. Andere setzen auf multimediale und flexibel trennbare “atmende” Lehr- und Lernräume, so wie beispielsweise die Universität Bremen. Angereichert um pädagogische Konzepte ließe sich hierdurch auch die Qualität der Lehre verbessern.

“Der Hochschulbau”, meint Marcelo Ruiz von der HIS GmbH, müsse durch Bologna allerdings “nicht neu erfunden werden.” Hochschulen sollten mit ihren vorhandenen Flächen kreativ umgehen, bevor sie Neubauten mit erheblichen Folgekosten in Erwägung ziehen: Hilfreich ist ein Blick auf das Gesamtkonzept von studentischen Arbeitsplätzen. So werden z.B. für neue Bachelorarbeiten in den experimentellen Fächern zwar durchaus mehr Laborplätze notwendig, dafür sinkt in der Regel aber auch die Zahl der erforderlichen Praktikumsplätze. Entsprechend relativiert sich der tatsächliche Mehrbedarf an vielen Orten der Hochschule, wenn alle verfügbaren Flächen einmal integriert betrachtet werden.

Die Diskussion machte klar, dass viele der beklagten Bologna-Probleme eher eine Frage der Organisation als der Räume sind. Ein stärkerer Austausch verschiedener Interessengruppen, etwa von Bauplanern und Studienplanern, über die vorhandenen Ressourcen könnte die Situation zukünftig noch weiter verbessern.

Um den tatsächlichen Flächenbedarf an einer Hochschule erfassen zu können, sind tiefer gehende Auslastungs- und Organisationsanalysen und sehr feine Analyseinstrumente notwendig. Die HIS GmbH bietet Hochschulen entsprechende Untersuchungen an.

Alle Vortragsfolien des Forums Hochschulbau stehen Interessierten als Download  unter www.his.de/publikation/seminar/Forum_Hochschulbau_062010 bereit.

Carrotmob am 5.6.: Green Clubbing – Tanzen für den Klimaschutz

Am Samstag, den 5. Juni findet in Berlin der erste Club-Carrotmob Deutschlands statt. Unter dem Motto “Green Clubbing” können Clubbesucher dabei helfen, das Klima zu schützen. Die Betreiber des Tresors, des Kaffee Burgers, des Grünen Salons und des Fate-Club haben sich verpflichtet, bis zu 40 Prozent der an diesem Abend eingenommenen Eintrittsgelder beziehungsweise Getränkeumsätze in die klimafreundliche Modernisierung ihres Veranstaltungsortes zu stecken. Initiator des Carrotmobs ist die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne “Klima sucht Schutz” sowie die Clubcommission Berlin.

“Klima sucht Schutz” stellt sicher, dass die Clubs das eingenommene Geld auch sinnvoll investieren: Bereits im Vorfeld des Carrotmobs hat ein Energieberater der Kampagne ein Energiekonzept für die Veranstaltungsorte erstellt. Einsparpotenziale, mit denen mehrere Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden können, sind vor allem in den Bereichen Lüftung und Beleuchtung realisierbar. Wenn beispielsweise der Tresor seine Glüh- und Halogenlampen durch LEDs ersetzt, sparen die Betreiber jährlich 530 Euro an Stromkosten – und vermeiden künftig 3,4 Tonnen CO2. Welche Maßnahmen umgesetzt werden können, hängt dabei von den Einnahmen ab. Das Programm für das Green Clubbing ist auf www.klima-sucht-schutz.de zu finden. Dort finden sich auch zahlreiche Online-Ratgeber – damit der Klimaschutz nicht beim Verlassen des Clubs endet, erleichtern diese effizientes Energiesparen in den eigenen vier Wänden.

Clubnacht findet im Rahmen des Umweltfestivals statt

Die Green-Clubbing-Nacht findet im Rahmen des von der Grünen Liga und dem Bundesumweltministerium organisierten Umweltfestivals statt. Mit seinem Aufruf an alle jungen Energiesparer, aktiv Ressourcen zu schonen, passt das Green Clubbing bestens zum Motto des Gesamtfestivals “Leben ist Vielfalt”: Je weniger Energie und natürliche Ressourcen verbraucht werden, desto besser für die natürlichen Lebensgrundlagen. Auf dem Umweltfestival wird die co2online gGmbH, die Träger von “Klima sucht Schutz” ist, mit einem Stand vertreten sein. Dort erfahren die Besucher, wie man mit Hilfe von Online-Ratgebern, dem Energiesparkonto und dem kostenlosen Heizgutachten im Alltag effizient das Klima schützen kann – und dabei Kosten spart.

Was ist ein Carrotmob?

Ein Carrotmob ist der positive Gegenpart des Boykotts: Beim Carrotmob werden klimafreundliche Geschäfte – in diesem Fall erstmals Clubs – nach einem einfachen Konzept belohnt. Die Teilnehmer des Carrotmobs verabreden sich zu einem bestimmten Termin an einem bestimmten Ort, um gemeinsam einzukaufen oder zu tanzen und zu feiern. So steigern sie den Umsatz zugunsten von konkretem und direktem Klimaschutz. In Deutschland wurde der erste Carrotmob im Juni 2009 in Berlin ins Rollen gebracht. Seitdem gab es weitere Aktionen in München, Bonn, Frankfurt, Bremen und Köln. Der erste Carrotmob in Clubs ist nur der Anfang: Die Klimaschutzkampagne plant, weitere Clubs in ganz Deutschland für die Green Clubbing-Vision zu begeistern. Großes Interesse bei weiteren Veranstaltern, unter anderem bei den Veranstaltern des Citadel Music Festivals, ist bereits vorhanden.

siehe auch:

Real Estate North setzt auf “grüne” Gebäude

Neuer Marktplatz für Gewerbeimmobilien startet am 2. und 3. Juni

Am 2. und 3. Juni 2010 startet ein neuer Marktplatz für Gewerbeimmobilien mit “Green Buildings” im Visier in Hamburg. Das Veranstaltungskonzept der Real Estate North kombiniert nachhaltige Immobilienthemen mit der Frage nach intelligenten Lösungen zum Einsatz regenerativer Energien. Energie-, wasser- und materialeffiziente Gebäude werden mit Blick auf Umweltverträglichkeit in den Mittelpunkt gerückt. Fachleute rund um Planung, Bau, Erwerb, Unterhaltung und Verwaltung von Gewerbeimmobilien werden im Terminal Tango am Flughafen Fuhlsbüttel erwartet. Die Deutsche Messe AG setzt als Veranstalter den “grünen” Gedanken bei der Anreise fort und bietet den Teilnehmern mit der Deutschen Bahn AG Sonderkonditionen ab 99 Euro an.

Wissenstransfer für positive Projektentwicklung

Um der Immobilienbranche positive Impulse beim Wissenstransfer zu geben, bietet die Real Estate North die Vortragsreihe “First Class Discussions”. Experten diskutieren unter anderem darüber, welche Perspektive für welche Immobilie die richtige ist und wie eine zukunftsfähige Energieversorgung aussehen kann. Mit dabei ist der Spezialist für Grundstücksprojekte, Dr. Thomas Kaiser-Stockmann, Partner der schwedischen Wirtschaftskanzlei Mannheimer Swartling, Berlin. Er berät seit 20 Jahren nordische Mandanten bei ihren Transaktionen in Deutschland und Europa. Ralf F. Bode, Geschäftsführer von atmosgrad°, Hamburg, wird Besonderheiten des nachhaltigen Bauens thematisieren. Zudem teilt Wolfgang Beck, Geschäftsführer von Drees & Sommer, Stuttgart, eines der führenden Unternehmen für Immobilienmanagement und Immobilienberatung, seine Erfahrungen mit den Besuchern. Diese und weitere Referenten werden das Thema Nachhaltigkeit – ökologischer Anspruch, ökonomischer Erfolg und soziale Verantwortung – aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.

Nordeuropa wird “grün”

Die nordeuropäischen Metropolen zeigen beispielhaft, wie sich ökologische Ziele und ökonomische Wirklichkeit in der Immobilienbranche in Einklang bringen lassen. Oslo liegt mit der Emission von 2,2 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Kopenhagen hat sich das Ziel gesetzt, bis 2025 CO2-frei zu sein. Und Stockholm ist in diesem Jahr von der Europäischen Kommission mit dem Titel “European Green Capital” ausgezeichnet worden. Europäische Städte vermehren ihre Aktivitäten für den Umweltschutz im Wettbewerb um den Titel und lernen voneinander. Hamburg schließt sich im kommenden Jahr den skandinavischen Vorreitern an, indem es europäische Umwelthauptstadt sein wird. Mit der Real Estate North startet eine Kommunikationsplattform in der Metropolregion Hamburg, die Potenziale nordeuropäischer Wirtschaftregionen anvisiert und das Zukunftsthema “Green Buildings” vorantreibt. Erneuerbare Energien wie aus Wasserkraft und Sonnenstrahlen spielen dabei eine große Rolle.

Energieeffiziente Gebäude im Trend

Der Bedarf an “Green Buildings” nimmt angesichts steigender Energiepreise und gesetzlicher Umweltauflagen stetig zu. Gleichzeitig erwarten Nutzer einen niedrigen Energieverbrauch, Investoren und Betreiber eine flexible Verwendung von Gewerbeimmobilien bei geringen Betriebskosten. Durch eine nachhaltige Immobilienentwicklung lassen sich die Betriebskosten eines Gebäudes um bis zu 70 Prozent verringern. Die ökonomischen Vorteile durch “Green Buildings” für einen Standort wie Hamburg zeigen sich bereits heute. Der Hamburger Investmentmarkt ist mit einem Transaktionsvolumen von bis zu 480 Millionen Euro gut ins Jahr 2010 gestartet. Zurzeit entstehen in den Premiumlagen, wie zum Beispiel in der HafenCity, gleich mehrere mit Nachhaltigkeitszertifikaten ausgezeichnete Gebäude. In wenigen Jahren werden grüne Immobilien in zahlreichen europäischen Regionen zu finden sein.

Über die Real Estate North

Die internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien in Nord- und Nordosteuropa hat am 2. und 3. Juni Premiere im Terminal Tango am Flughafen Hamburg. Veranstaltet wird die Real Estate North auf Initiative und mit Unterstützung der Metropolregion Hamburg – den 18 Wirtschaftsförderungen aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Kommunen, Städte, Wirtschafts- und Metropolregionen werden mit Immobilienentwicklern, -beratern und -vermittlern, Facility- sowie Projekt-Managern, Investoren, Architekturbüros und Anbietern von Informations- sowie Kommunikationstechnologien zusammengeführt.

Das Angebot für die Anreise zu 99 Euro (2. Klasse) mit der Deutschen Bahn gilt zwischen 31. Mai und 5. Juni für Aussteller und Besucher aus ganz Deutschland nach Hamburg und zurück. Buchungen für alle DB-Züge sind ab sofort unter der Rufnummer 01805 – 31 11 53 mit dem Stichwort REN Hamburg möglich. 

siehe auch: Real Estate North

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