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Archiv für die Kategorie ‘Unternehmen’

Deutschland wird 2011 Partnerland der “Business of Design Week” in Hongkong

6. Dezember 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Nun ist es offiziell – Deutschland ist Partnerland der “Business of Design Week” 2011 in Hongkong. Dies wurde jetzt vor Ort bekannt gegeben. Eingeladen haben die Veranstalter der seit 2002 stattfindenden Messe, das Hong Kong Design Centre und der Hong Kong Trade Development Council. Deutschland will sich unter dem Motto “Brand New Germany” als Land des innovativen Designs und der attraktiven Marken neuartig im asiatischen Raum präsentieren. Es reiht sich damit in eine Folge bedeutender Designnationen wie Frankreich, Italien und Japan ein. Das Tempo, mit der die Messe in den acht Jahren ihres Bestehens gewachsen ist, spiegelt die Dynamik der Region wieder.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, freut sich “sehr darüber, dass Deutschland als Partnerland der Business of Design Week 2011 in eine Reihe mit bedeutenden Designnationen wie Frankreich, Italien und Japan treten wird. Deutsche Unternehmen sind sehr erfolgreich darin, innovative Produkte und Dienstleistungen mit gut gestalteter und funktionaler Form zu verbinden. Das ist die beste Voraussetzung, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Die deutsche Kreativwirtschaft wird in Hong Kong viele Gelegenheiten haben, Design, Lifestyle und Kreativität ‘Made in Germany’ in einer Wirtschaftsregion mit großem Zukunftspotential zu präsentieren. Darin liegen enorme Chancen!”

Im Rahmen eines klassischen Messeformats können deutsche Unternehmen ihre Designkonzepte vorstellen. Hinzu kommt das Forum der Kreativwirtschaft; Designschaffende können hier ihre Büros oder Agenturen präsentieren. Und nicht zuletzt wird es eine viertägige Kongress-Veranstaltung, geben. Deutsche Designschaffende und Unternehmen werden im Programm eine herausgehobene Rolle einnehmen.

Die Vorbereitungen für den Auftritt laufen bereits auf Hochtouren. Ansprechpartner für interessierte Unternehmen, Designer und Hochschulen ist der Rat für Formgebung. Die Bedingungen für eine Messebeteiligung sind bei der Messe Nürnberg GmbH zu erfragen.

  • NürnbergMesse GmbH
    Dirk Lauterbach, dirk.lauterbach@nuernbergmesse.de
    Director International Pavilions
    Messezentrum
    90471 Nürnberg
    Tel.: 0911 8606-86 95
    Fax: 0911 8606-86 94

Massa Haus startet eigene Community

10. November 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Der Ausbauhaus-Anbieter Massa Haus hat heute eine eigene Online-Community gestartet. Unter community.massa-haus.de können sich Interessierte und vor allem die Massa-Bauherren austauschen, Bautagebücher einstellen, in Foren diskutieren, Inspirationen holen, an Wettbewerben teilnehmen. Wenn das mal gut geht, denn gerne nutzen gerade die Unwilligen und Verärgerten solche Angebote. Und dass man als Betreiber einer solchen Plattform die unerwünschten Beiträge nicht einfach löschen kann, haben schon ganz andere Unternehmen, wie z.B. Apple, erfahren müssen

Massa-Geschäftsführer Jürgen Hauser freut sich jedenfalls über den Start der Massa-Community und meint: “Wir machen Häuser für Macher – für Menschen also, die im Team mit einem erfahrenen Partner gerne die Initiative ergreifen und ihren Lebenstraum vom eigenen Zuhause frei gestalten möchten. Die massa-Community bietet eine vielseitige Plattform für alle, die sich viel Haus für wenig Geld wünschen. Und dabei optimal informiert sein möchten über Möglichkeiten und Machbarkeiten. Wir haben mit unseren vielen tausend Bauherren, die sich bereits für ein Massa-Haus entschieden haben, die Erfahrung gemacht, dass sie sich stark mit ihrem Massa-Haus identifizieren – und das auch ausdrücken und kommunizieren möchten. Dafür ist die neue Community einfach ideal!”

Kategorien:Aktion, Unternehmen

hagebau Deutschland mit Umsatzplus von 8,1 Prozent in den ersten neun Monaten 2010

4. November 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Das Wachstum der hagebau Gruppe in Soltau hat sich im dritten Quartal 2010 weiter beschleunigt. Die Kooperation aus europäischen Baustoff-, Holz- und Fliesenhändlern sowie Baumarktbetreibern steigerte den zentralfakturierten Gruppenumsatz in den ersten neun Monaten 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,8 Prozent auf 3,43 Milliarden Euro, wobei die Entwicklung der einzelnen Gesellschafterhäuser regional und je nach Sortiment sehr unterschiedlich war.

Die hagebau Deutschland verbuchte sogar ein Plus von 8,1 Prozent auf 3,22 Milliarden Euro (inklusive Zentralläger sowie Schweiz und Luxemburg). “Dieser Erfolg ist dem hagebau Fachhandel zu verdanken, der zweistellige Zuwachsraten erzielt hat”, zeigte sich Heribert Gondert, Sprecher der hagebau Geschäftsführung,
sehr zufrieden. Im Baustoff-, Holz- und Fliesenhandel erhöhte sich der zentralfakturierte Umsatz um 12,5 Prozent.

Im hagebau Einzelhandel (288 hagebaumärkte, 22 Werkmärkte, 30 sonstige Baumärkte und 48 österreichische Märkte) lag der zentralfakturierte Umsatz um 0,3 Prozent leicht über dem hohen Vorjahreswert.
Ende September 2010 gehörten der hagebau Gruppe 296 (Vorjahr: 295) Gesellschafter mit 1.366 (1.202) Betriebsstätten an, davon 1.116 in Deutschland, 150 in Österreich, 90 in der Schweiz und 10 in Luxemburg.

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Kategorien:Baustoffe, Unternehmen

Saint-Gobain Weber wird offizieller Sponsor des 1. FC Köln

Während Fußballfans allerorts dem Start der neuen Bundesligasaison am Freitag entgegenfiebern, freut sich Erstligist 1. FC Köln über einen weiteren Neuzugang. Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber wird den Fußball-Erstligisten ab der kommenden Saison als Sponsor unterstützen.

Christian Poprawa, Direktor Marketing bei Saint-Gobain Weber, Michael Meier, Geschäftsführer und Sport-Manager des 1. FC Köln und Mark Kooij, Vorsitzender der Geschäftsführung von Saint-Gobain Weber (von links nach rechts)

“Mit dem Sponsoring eines Traditionsvereins wie dem 1. FC Köln wollen wir unsere Markenbekanntheit deutschlandweit erhöhen”, erläutert Mark Kooij, Vorsitzender der Geschäftsführung von Saint-Gobain Weber. “Besonders angesichts der geplanten Umstellung auf eine einheitliche Marke zum Januar 2011 wird uns die  Medienwirkung des Breitensports Fußball wichtige Unterstützung bieten.” Am Samstag steht gleich das erste Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Programm. “Wir wünschen dem 1. FC Köln einen erfolgreichen Saisonauftakt und freuen uns auf viele weitere Erstligaspiele, die wir gemeinsam mit unseren Kunden im RheinEnergieStadion erleben dürfen”, ergänzt Mark Kooij.

Sponsoring verstärkt für Handelsaktionen nutzen

Als offizieller Sponsor des 1. FC Köln sichert sich Saint-Gobain Weber eine Vielzahl attraktiver Werberechte, darunter auch TV-relevante Bandenwerbung sowie das Recht, das FC Logo für eigene Marketingaktionen zu nutzen. “Aus dem Sponsorenvertrag ergeben sich zahlreiche spannende Werbemöglichkeiten, besonders für den Point of Sale” erläutert Christian Poprawa, Direktor Marketing. “Wir werden diese Chance nutzen, um unsere Handelspartner in Zukunft noch intensiver bei zielgruppengerechten Marketingaktionen zu unterstützen.”

Kategorien:Baustoffe, Unternehmen

EnBW schreibt Gaspreisprotestler an. Nichts als Einschüchterung?

Die EnBW schickt gegenwärtig Schreiben an die Gaspreisprotestler, in denen sie behauptet, es läge ein abschließendes Urteil zur Billigkeit ihrer Gaspreise vor. Dem ist aber wohl nicht so: “Die Schreiben sind nichts als Einschüchterungsversuche”, vetont Dr. Eck-hard Benner von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. In dem von der EnBW zitierten Urteil des Landgerichts Stuttgart werde lediglich bekundet, dass das Amtsgericht keinen Rechtsfehler begangen habe. Damit sei eine Bestätigung der Billigkeit der Gaspreise gar nicht verbunden. Vielmehr habe der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 24. März 2010 klargestellt, dass die zugrundeliegenden Preisanhebungsmechanismen z.B. Ölpreisklausen, gar nicht geeignet seien, einen marktorientierten Gaspreis hervorzubringen. Die EnBW habe aber bisher gar nicht belegt, dass ihre Gaspreise gerechtfertigt seien.

EnBW schreibt Gaspreisprotestler an

Nichts als Einschüchterung!

Stuttgart, 10.08.2010 – Die EnBW schickt gegenwärtig Schreiben an die Gaspreisprotestler, in denen sie behauptet, es läge ein abschließendes Urteil zur Billigkeit ihrer Gaspreise vor. Dies stimmt nicht.

„Die Schreiben sind nichts als Einschüchterungsversuche“, so Dr. Eckhard Benner von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. In dem von der EnBW zitierten Urteil des Landgerichts Stuttgart wird lediglich bekundet, dass das Amtsgericht keinen Rechtsfehler begangen hat. Damit ist eine Bestätigung der Billigkeit der Gaspreise gar nicht verbunden.

Vielmehr hat der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 24. März 2010 klargestellt, dass die zugrundeliegenden Preisanhebungsmechanismen z.B. Ölpreisklausen, gar nicht geeignet seien, einen marktorientierten Gaspreis hervorzubringen. Die EnBW hat bisher also gar nicht belegt, dass ihre Gaspreise gerechtfertigt sind.

Kategorien:Energie, Politik, Unternehmen

AL-KO KOBER AG wird Hauptsponsor des FC Augsburg

Der neue Haupt- und Trikotsponsor des FC Augsburg steht fest. Ab sofort wird das Logo der AL-KO KOBER AG, Anbieter in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Gartengeräte sowie Lufttechnik, die Brust des Zweitligisten schmücken. AL-KO war erst kürzlich als neuer Partner des FCA eingestiegen und hat sich nun für eine Ausweitung dieses Engagements entschieden.

Das von SPORTFIVE vermittelte Hauptsponsorpaket sichert AL-KO eine Vielzahl attraktiver Werberechte rund um die Profimannschaft des FC Augsburg. Neben der Trikotwerbung wird AL-KO künftig unter anderem mit TV-relevanter Bandenwerbung, Cam Carpets und Spots auf den Video Walls und rund um den FCA präsent sein. Die Zusammenarbeit mit der AL-KO KOBER AG wurde zunächst bis 30. Juni 2011 vereinbart. Es besteht eine Verlängerungsoption.

Raymond Kober, Vorstand der AL-KO KOBER AG: “Wir haben uns für das Hauptsponsorship entschieden, um die Bekanntheit der Marke AL-KO deutschlandweit zu erhöhen, aber auch um uns regional als großer Partner eines sympathisch wahrgenommen und aufstrebenden Vereins zu positionieren. Denkweise und Ambitionen des FC Augsburg ähneln unseren Unternehmensleitlinien sehr und wir freuen uns auf die kommende Saison – Vorstand und Mitarbeiter gleichermaßen.”

“Es freut uns sehr, dass sich uns mit AL-KO ein großes und weltweit operierendes Unternehmen, das in der Region ansässig ist, als Hauptsponsor angeschlossen hat”, so Andreas Rettig, Geschäftsführer des FC Augsburg. “Ich bin mir sicher, dass beide Partner sehr gut zusammenpassen und von dieser Kooperation profitieren werden.”

Das sieht auch Rouven Kasper, Leiter des SPORTFIVE-Teams in Augsburg, so und ergänzt: “Das Zusammenkommen der beiden Marken AL-KO und FC Augsburg macht hochgradig Sinn, auch und gerade in dem jetzigen größeren Ausmaß. Als Hauptsponsor wird AL-KO bei jedem Auftritt des FCA aufmerksamkeitsstark präsent sein und somit neben Bekanntheitssteigerung und Imagepflege weitere Unternehmensziele erreichen können.”

zur Erinnerung siehe Baulinks-Beitrag “AL-KO klimatisiert die Augsburger Impuls Arena” vom 30.6.2010 und weitere AL-KO-Beiträge auf Baulinks.

Kategorien:Unternehmen

Bayer MaterialScience und Züblin wollen bei energieeffizienten Gebäuden zusammenarbeiten

Bayer MaterialScience und die Ed. Züblin AG haben eine Kooperation zum Bau schlüsselfertiger energieeffizienter Gewerbegebäude vereinbart. Beide Unternehmen haben jetzt eine entsprechende Absichtserklärung für ein gemeinsames Pilotprojekt unterzeichnet. Im Rahmen der Vereinbarung will Bayer MaterialScience über sein EcoCommercial Building Program und dessen Netzwerk-Mitglieder in den Bereichen integrierte Beratungsleistungen, Energie- und Materiallösungen eng mit Züblin zusammenarbeiten.

“‘Grüne Gebäude’ stoßen bei Bauunternehmern und Investoren auf immer größeres Interesse, weil sie sowohl mit verbesserter Umweltverträglichkeit als auch mit niedrigeren Betriebskosten punkten können”, sagt Jörn Beckmann, Mitglied des Vorstands bei Züblin. “Durch unsere Kooperation mit Bayer MaterialScience und seinem EcoCommercial Building Program wollen wir unsere Position als ein führender Anbieter nachhaltiger Lösungen für den Bau weiter stärken.”

Der Schwerpunkt der Kooperation liegt auf der Senkung des Energieverbrauchs von gewerblichen Gebäuden. Ermöglicht wird dies durch ein ganzheitliches Konzept, das die Dämmung der Gebäudehülle optimiert, energiesparende Technologien einsetzt und erneuerbare Energie vor Ort erzeugt. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf moderne Materiallösungen für den Innenraum, die das Wohlbefinden der Nutzer stärken und gleichzeitig die Energieeffizienz erhöhen.

“Das EcoCommercial Building Program ist ein innovatives Geschäftsmodell, das wir für die Baubranche entwickelt haben”, so Peter Vanacker, Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience und Schirmherr des globalen Programms. “Die meisten für den Bau von ´grünen Gebäuden´ benötigten Lösungen gibt es bereits. Unser Programm bündelt all diese Angebote und ermöglicht es den Kunden, die Material- und Technologieinnovationen für den Bau von ´grünen Gebäuden´ effektiv einzusetzen und so nachhaltiges Bauen in der Praxis zu ermöglichen”, erklärt Vanacker.

Bayer MaterialScience hat das EcoCommercial Building Program initiiert, um weltweit Entscheidungsträger in der Baubranche bei der Umsetzung von umweltfreundlichen und zugleich wirtschaftlichen Gebäuden zu unterstützen.

“Die Nutzer des Programms haben Zugang zu führenden Experten und Leistungen, von der Analyse und Planung über Baumaterialien bis hin zu den neuesten Gebäudetechnologien – und zwar passgenau auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten”, erläutert Dr. Thomas Braig, Leiter des Programms bei Bayer MaterialScience für die Region Europa, Naher Osten, Afrika. “Letztendlich bedeutet das: mehr Wettbewerb um die beste Lösung. Somit lassen sich Rentabilität und Nachhaltigkeit von Gebäuden deutlich verbessern. Davon profitieren Bauherren, Gebäudenutzer und Umwelt gleichermaßen.”

“Wir möchten das Potenzial des ganzheitlichen Ansatzes und der innovativen Produktlösungen, die das EcoCommercial Building Program bietet, voll ausschöpfen. Damit können wir die Nachhaltigkeit und den Wert schlüsselfertiger Gebäude von Züblin zusätzlich erhöhen und unsere Marktführerschaft im deutschen Hoch- und Ingenieurbau weiter stärken”, fügt Jörn Beckmann hinzu.

Über das EcoCommercial Building Program

Das globale EcoCommercial Building Program von Bayer MaterialScience ist ein Bestandteil des Bayer Climate Program. Es bietet Entscheidungsträgern in der Baubranche ein einzigartiges Portfolio an Dienstleistungen und Materiallösungen für energieeffizientes und wirtschaftliches Bauen. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Netzwerk an Mitgliedern unterstützt Bayer MaterialScience im Rahmen des Programms beispielsweise Architekten, Projektleiter, Bauunternehmer, Entwickler sowie Manager größerer Unternehmen bei der Realisierung öffentlicher und gewerblicher Gebäude, die bisherige Standards in Sachen Nachhaltigkeit deutlich übertreffen. Das Angebot reicht dabei von Energieeffizienzberechnungen während der Planung über die Verwendung umweltverträglicher Materialien bis zur Erzeugung erneuerbarer Energie.

SolarMarkt AG zukünftig unter dem Dach der Würth Solar

Die SolarMarkt AG, führendes Großhandels-Unternehmen und Systemintegrator in der Photovoltaikbranche, wird von der Würth Solar GmbH und Co. KG gekauft. Die Übernahme umfasst auch das SolarMarkt-Tochterunternehmen Creotecc GmbH sowie alle Auslands- und Projektgesellschaften der SolarMarkt AG. Damit integriert Würth Solarkompetenz und Know-how aus dem Großhandelsmarkt der Photovoltaik und gliedert gleichzeitig mit der Creotecc GmbH einen Hersteller, Produktentwickler und Händler von Montagesystemen mit ein. Der Zukauf ist ergänzend zur Modulproduktion der Würth Solar ein wesentlicher Bestandteil der weiterentwickelten Diversifizierungs-Strategie.

Die SolarMarkt AG ist seit 25 Jahren am Markt und im Großhandel sowie der Systemintegration erfolgreich tätig. Würth Solar ist Hersteller von CIS Solarstrommodulen und vertreibt unter der Marke Würth Solar über zertifizierte Servicepartner und im Direktvertrieb komplette Photovoltaikanlagen. Zusammen mit der Creotecc GmbH, die den Geschäftsbereich Montagesysteme repräsentiert, findet unter der Würth Solar nun eine umfangreiche Kompetenzbündelung statt. “Unter dem Dach von Würth Solar finden wir die langfristige strategische Ausrichtung und die Finanzstärke, die für unser zukünftiges Wachstum und die geplante weitere Internationalisierung notwendig sind”, sagt Günter Elbrecht, CEO der SolarMarkt AG. “Unsere Mitarbeiter wie auch unsere Partner und Kunden gewinnen damit die Sicherheit, dass sich SolarMarkt und Würth Solar in der weiter voranschreitenden Marktkonsolidierung gemeinsam eine starke Position sichern und damit auch langfristige erfolgreich sein werden.”

Auch nach der Übernahme der SolarMarkt AG durch Würth Solar sollen die Unternehmenseinheiten Würth Solar, SolarMarkt und Creotecc dezentral geführt werden. Alle Einheiten sollen auch in Zukunft konsequent eigenverantwortlich und als eigenständige Marken am Markt operieren. Gleichzeitig solllen überall dort Synergien genutzt, wo sich bestehende Strukturen ergänzen und verstärken lassen. So sind sowohl die SolarMarkt AG wie auch Würth Solar bereits international im Projektgeschäft mit Solarstromkraftwerken tätig. Ebenso sind die Auslandsaktivitäten der SolarMarkt AG eine Ergänzung zu den bisherigen Auslandsaktivitäten von Würth Solar. Würth Solar kann in Zukunft beim Einstieg in wichtige internationale Märkte auf die bestehenden Strukturen der SolarMarkt AG zurückgreifen.

“Wir haben uns zum Ziel gesetzt in den nächsten Jahren kontinuierlich schneller als der Markt zu wachsen und peilen im Jahr 2014 einen Umsatz von über 500 Millionen Euro an. Die Übernahme der SolarMarkt AG ist dabei ein wichtiger Baustein, denn wir treiben damit die Internationalisierung weiter voran. Darüber hinaus haben nun wir mit der SolarMarkt AG ein überaus erfolgreiches Unternehmen aus dem Bereich Großhandel und Systemintegration in unseren Reihen. Wir werden als Würth Solar nach wie vor als Anbieter maßgeschneiderter und perfekt abgestimmter Photovoltaikanlagen in CIS-Technologie am Markt tätig sein. Der Vertrieb von Solarstromsystemen ist eine Kernkompetenz unseres Unternehmens. Mit dem Engagement im Großhandel über die auch weiterhin eigenständige Marke SolarMarkt AG haben wir uns ergänzend dazu ein weiteres Standbein für unser zukünftiges Unternehmenswachstum geschaffen”, sagt Karl-Heinz Groß, Geschäftsführer von Würth Solar.

Die Übernahme ist vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung durch das Bundeskartellamt, die innerhalb der nächsten vier Wochen erwartet wird.

Kategorien:Unternehmen

DUH: “Bahn verweigert Auskunft über die Einhaltung ökologischer Standards bei Aufträgen für Stuttgart 21″

Die Deutsche Bahn AG verstößt offenbar beim Milliardenprojekt Stuttgart 21 gegen Gesundheits- und Klimaschutzauflagen zur Minimierung von Feinstaubemissionen – das haben Recherchen der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) ergeben. Die DUH hat daher die Deutsche Bahn AG förmlich um Offenlegung der Ausschreibungskriterien für Bauaufträge auf der Großbaustelle gebeten. Die Deutsche Bahn AG lehnt jedoch jede Art der transparenten Kommunikation ab und verweigert die Offenlegung ihrer Vergabepraxis von Millionenaufträgen. Laut Umweltinformationsgesetz (UIG) ist nach Ansicht der DUH die Deutsche Bahn AG jedoch verpflichtet, umweltrelevante Informationen zu veröffentlichen. Die DUH wird die Offenlegung der Vergabekriterien daher vor Gericht einklagen, sollte die Deutsche Bahn AG bei ihrer Verweigerungshaltung bleiben. Als “einen weiteren Skandal in der skandalreichen Geschichte von Stuttgart 21″ bezeichnete DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch, dass die Bahn AG Baufahrzeuge und Maschinen anscheinend ohne Dieselrußpartikelfilter einsetzen will und so offenbar wissentlich die Gesundheit von Arbeitnehmern auf der Baustelle gefährde.

“Die Deutsche Bahn AG spart auf Kosten der Gesundheit von Menschen auf der Baustelle, auf Kosten der Bewohner Stuttgarts und auf Kosten des Klimas”, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Die DB AG ist laut Planfeststellungsbeschluss verpflichtet, ausschließlich schadstoffarme Baufahrzeuge und Maschinen nach dem Stand der Technik beim Großprojekt Stuttgart 21 zuzulassen. Der Planfeststellungsbeschluss für das Bauvorhaben schreibt der Deutschen Bahn AG eindeutig vor, “im Rahmen der Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen sicherzustellen, dass nur schadstoffarme Fahrzeuge und Maschinen nach dem Stand der Technik zum Einsatz kommen.” Genau diese Anforderung fehlt jedoch scheinbar in den Ausschreibungen für Auftragnehmer. Unter den allgemein zugänglichen Zuschlagskriterien für Bauunternehmen unter DB-Bekanntmachungen im Internet fordert die DB AG jedenfalls keinerlei ökologische Anforderungen wie z.B. Rußpartikelfilter zur Luftreinhaltung, sondern nennt nur das “wirtschaftlich günstigste Angebot” als ausschlaggebend für eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG – siehe auch www.das-neue-herz-europas.de/bekanntmachungen/default.aspx.

“Die Dieselrußemissionen der Baumaschinen und Baustellenfahrzeuge werden die Luftqualität in Stuttgart mit noch mehr Dieselruß und Feinstaub verschlechtern und damit das Klima sowie die Gesundheit der Bürger belasten”, sagte Dr. Axel Friedrich, Verkehrsexperte und Berater der Deutschen Umwelthilfe e.V. Die Luftqualität in Stuttgart sei bereits schlecht, wie die immer wieder kehrenden Überschreitungen der Grenzwerte für Luftschadstoffe zeigen. Bis Montag dieser Woche (12. Juli 2010) wurden die EU-Grenzwerte für besonders feinen Feinstaub (PM10) bereits 68 Mal überschritten. Der Wert von 50 µg/m³ (Mikrogramm pro Kubikmeter) darf jedoch höchstens an 35 Tagen im Jahr überschritten werden. Die Feinstaubgrenzwerte an der Messstelle Neckartor in unmittelbarer Nähe der geplanten Baustelle wurden im vergangenen Jahr 112 Mal überschritten – so oft wie an keiner anderen Messstelle in Deutschland.

Friedrich forderte eine “radikale Verminderung der Dieselrußemissionen” und erinnerte daran, dass führende Klimaforscher wie James Hansen vom NASA Goddard Institute for Space Studies die Rußpartikelemissionen aus Dieselmotoren, Kaminen und Feuerstellen für
20 bis 50 Prozent des Temperaturerhöhungen vor allem in der Arktis verantwortlich mache. Die Bevölkerung in Stuttgart leide nachweislich unter den hohen Feinstaub- und Rußpartikelkonzentrationen in der Atemluft. Die Rußpartikel aus unvollständig verbranntem Dieselkraftstoff treiben jedoch auch den Klimawandel voran. Die feinen Rußpartikel werden von den Luftströmungen der Nordhalbkugel insbesondere in die Arktis und auf die Gletscher der Hochgebirge getragen, gehen dort auf den Schnee- und Eismassen nieder und verhindern die natürliche Abstrahlung der Sonnenstrahlen von den eigentlich weißen Eisfeldern (sogenannter Albedo-Effekt). Die Dieselrußemissionen aus dem Auto- und Nutzfahrzeugeverkehr in Europa sind daher direkt für die Gletscherschmelze in der Arktis und im Hochgebirge verantwortlich.

Feinstaub sei jedoch nicht nur klimarelevant, sondern habe vor allem auch negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Professor Dr. Dr. Erich Wichmann vom Institut für Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum München habe die Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die Menschen erforscht und die Wirkung von Partikeln auf Lunge und Herzkreislaufsystem nachgewiesen. Die Klein- und Kleinstpartikel lösen beim Menschen verstärkt Allergien, Asthmaanfälle und Bronchitis aus. Außerdem steigt das Risiko für Herzinfarkt und Krebs bei höherer Feinstaubbelastung an. Professor Wichmann habe schon vor Jahren gezeigt, dass das Lungenkrebsrisiko bei Fahrern von Erdbewegungs- und Baumaschinen um das 2-3-fache erhöht ist.

“Die Deutsche Bahn AG handelt völlig unverantwortlich, wenn sie Baumaschinen ohne Rußfilter einsetzt und so die Dieselrußbelastungen in Stuttgart noch erhöht”, sagte Dr. Axel Friedrich. Er forderte die Bahn auf, dafür zu sorgen, dass auf der geplanten Baustelle Stuttgart 21 ausschließlich Baumaschinen mit Partikelfilter zum Einsatz kommen, um die klimatischen Folgen und gesundheitlichen Belastungen zu verringern. Denn: “Baumaschinen sind wegen der langen Laufzeiten, hohen Belastungen und großem Dieselverbrauch für rund 30 Prozent der innerstädtischen Rußemissionen verantwortlich.”

Hintergrund: “Rußfrei fürs Klima!

Die Kampagne “Rußfrei fürs Klima!” setzt sich für eine drastische Verringerung der Dieselruß-Emissionen ein. Im Bündnis “Rußfrei fürs Klima!” arbeiten …

… zusammen, um die Rußpartikel aus Dieselmotoren zu reduzieren und den Klimaschutz voranzutreiben. Denn insbesondere Rußpartikel sind eine wesentliche Ursache für das Abschmelzen der Hochgebirgsgletscher in Europa, Asien und Amerika und für das Schmelzen der Arktis.

Rußpartikel entstehen in Europa vornehmlich aus der unvollständigen Verbrennung von Dieselkraftstoff, in weiten Teilen Asiens ist zudem die Verbrennung von Holz und das Abfackeln landwirtschaftlicher Flächen eine bedeutende Rußquelle. Eine Studie der EHZ Zürich zeigt, dass die Schweizer Gletscher seit den 1990er Jahren um zwölf Prozent geschrumpft sind. Ebenso dramatisch sei die Situation im Himalaya, vor allem in Nepal, wo bis 2035 die Gletscher- und Eisfelder vollständig verschwunden sein könnten. Die Gletscherschmelze habe insbesondere in Asien ernste Konsequenzen für die Menschen. Das tibetische Eisplateau zusammen mit dem Himalaya, dem Hindukusch und den umliegenden Bergregionen stellt das wichtigste Wasserreservoir für Asien dar. Die Gletscher speisen nicht nur den Gelben Fluss, sondern ebenso Jangtse, Mekong sowie die Flusssysteme Ganges und Indus mit davon abzweigenden Satlej, Yamuna, Ghaghara und Brahmaputra. Durch die starke Gletscherschmelze steigen die Wasserpegel der Seen und Flüsse in der Region, was zu katastrophalen Überschwemmungen führt, auf die Dürren folgen. Dadurch werden die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen in der Region zerstört sowie die Ökosysteme wie Fluss- und Waldlandschaften vernichtet. Die Klimawirkung von Black Carbon hat inzwischen Einzug in die internationale Klimadiskussion gehalten. Die UN-Kyoto-Nachfolgekonferenz und auch das UN-Umweltprogramm (UNEP) befassen sich mit den kurzlebigen klimaschädigenden Stoffen.

Hintergrundinformationen zu “(Ruß-)Emissionen bei Baumaschinen” finden Sie unter
russfrei-fuers-klima.de/fileadmin/user_upload/PDFs/HiGrund_BauMasch_091105.pdf

Hansgrohe Deutschland ernennt Holger Binder zum Verkaufsleiter

Mit Wirkung vom 1. Juli 2010 hat die Hansgrohe Deutschland Vertriebsgesellschaft Holger Binder zu ihrem Verkaufsleiter bestellt. Der 37-Jährige arbeitet seit sieben Jahren in verschiedenen Funktionen für die deutsche Tochter des Schiltacher Armaturen und Brausenspezialisten. “Mit Holger Binder haben wir für die neu geschaffene Position nicht nur einen Kenner der Sanitärbranche gefunden”, sind sich die Geschäftsführer von Hansgrohe Deutschland, Otto Schinle und Thomas, einig, “sondern darüber hinaus einen hoch motivierten, versierten Fachmann für diese Aufgabe. Dies ist uns deswegen so wichtig, weil wir mit dieser Position die Bindung zu unseren Kunden weiter stärken möchten.”

Holger Binder und Thomas Musial
Holger Binder (li.) gemeinsam mit Thomas Musial

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Reutlingen hat sich Holger Binder von 1997 bis 2003 erst berufliche Sporen im Außendienst der Bauknecht Hausgeräte GmbH in Stuttgart verdient. Hier war er zuletzt als Verkaufsleiter Großhandel für die Beziehungen zu dessen Verbänden zuständig. Die hier gesammelten Erfahrungen im dreistufigen Vertrieb kamen dem Manager auch nach seinem Wechsel im Frühjahr 2003 zur deutschen Vertriebsgesellschaft von Hansgrohe zu Gute, dessen Key Account Management er seit 2006 verantwortete. “Ich freue mich auf die neue Verantwortung”, betont Holger Binder, “weil sie mir die Möglichkeit gibt, im engen Kontakt mit unseren Kunden die bisherige, ebenso vertrauensvolle wie erfolgreiche Zusammenarbeit im deutschen Markt weiter zu vertiefen und auszubauen.”

Kategorien:Unternehmen
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