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Grande Médaille d’Argent pour Recherche et Technique der französischen Académie d’Architecture für Prof. Werner Sobek

Werner Sobek

Werner Sobek

Die Académie d’Architecture hat dem Stuttgarter Architekten und Ingenieur Prof. Dr. Dr. E.h. Werner Sobek am 24.6.2010 in Paris eine ihrer höchsten Auszeichnungen verliehen. Bei einer unter der Schirmherrschaft des französischen Kulturministers Frédéric Mitterand stattfindenden Preisverleihung wurde Werner Sobek mit der Grande Médaille d’Argent pour Recherche et Technique ausgezeichnet. Ort der Veranstaltung war der Plenarsaal der Académie de Médecine im Herzen von Paris. Die Laudatio auf Werner Sobek wurde von Bertrand Lemoine gehalten, dem Direktor der Ecole Nationale supérieure d’architecture de Paris-La Villette.

Mit der Auszeichnung der Académie d’Architecture wird Werner Sobek für seine Arbeiten auf den Gebieten der Konzeption und der Gestaltung leichter und ultraleichter Konstruktionen, der Entwicklung eines nachhaltigen Bauschaffens sowie für seine Beiträge zur Baukunst ausgezeichnet.

Werner Sobek leitet als Nachfolger von Frei Otto und Jörg Schlaich das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) der Universität Stuttgart. Er ist zudem Mies-van-der-Rohe-Professor am Illinois Institute of Technology IIT in Chicago. Das Büro von Werner Sobek mit Niederlassungen in Stuttgart, Dubai, Frankfurt, Kairo, Moskau und New York steht weltweit für Engineering, Design und Nachhaltigkeit. Die Arbeiten des Büros zeichnen sich durch hochwertige Gestaltung auf der Basis von innovativem Engineering und ausgeklügelten Konzepten zur Minimierung von Energie- und Materialverbrauch aus. Das 1992 gegründete Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern entwirft und entwickelt Bauwerke in der ganzen Welt.

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Klaus Huttelmaier übernimmt Vorsitz im europäischen Heizungsverband EHI

Zum neuen Vorsitzenden ernannte die Vollversammlung der Association of the European Heating Industry (EHI) Klaus Huttelmaier, Bereichsvorstand Bosch Thermotechnik und Mitglied der Geschäftsführung der Bosch Thermotechnik GmbH. Damit folgt Huttelmaier Paolo Merloni nach, Geschäftsführer der Ariston Thermo Group, Italien. Neuer Generalsekretär des europäischen Dachverbandes ist Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH).

“Der EHI steht für moderne Heiztechnik, die fossile Energieträger effizient nutzt und zugleich erneuerbare Energien einkoppelt. Kernziel unseres Verbandes ist es, den stark veralteten Heizungsanlagenbestand in Europa auszutauschen und mit Hilfe moderner Systemtechnik über 30 Prozent Energie im Gebäudebestand einzusparen”, betonte Huttelmaier anlässlich seiner Ernennung in Brüssel. Dieses ambitionierte Ziel lasse sich jedoch nur auf Basis einer ausgewogenen und unbürokratischen Umsetzung der so genannten Ökodesign-Richtlinie erreichen. “Hierfür setzt sich der EHI nachdrücklich ein.”

Der EHI repräsentiert 30 europäische Hersteller und 13 nationale Verbände, unter anderem den BDH. Er vertritt die wirtschaftlichen, technischen und politischen Interessen der europäischen Heizungsindustrie gegenüber der europäischen Kommission und dem Europaparlament. Die europäische Heizungsindustrie erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von ca. 20 Milliarden Euro und beschäftigte knapp 100.000 Mitarbeiter.

Konrad-Zuse-Medaille geht in diesem Jahr an Lorenz Hanewinkel

Konrad Zuse geboren am 22. Juni 1910 in Berlin, wird auf der ganzen Welt als Schöpfer des ersten programmgesteuerten und frei programmierbaren Rechners anerkannt. Diese Maschine – Z3 genannt – vollendete er 1941 in seiner Werkstatt in Kreuzberg. Sie war die erste, voll funktionsfähige, programmierbare Rechenanlage.

Mit der Verleihung der Konrad-Zuse-Medaille für Informatik im Bauwesen ehrt der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes Persönlichkeiten für herausragende und zukunftsträchtige Leistungen in der Informatik im Bauwesen. Damit wird auch das Wissen um die Verdienste Konrad Zuses wach gehalten.

In der langjährigen Geschichte der Konrad-Zuse-Medaille – die erste wurde im Jahr 1981 an Konrad Zuse selbst verliehen – wurden bisher 25 Persönlichkeiten durch das Deutsche Baugewerbe wie auch durch die Gesellschaft für Informatik ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehören u.a. Heinz Nixdorf, Paderborn, Dr.-Ing. Leonard Obermeyer, München und Prof. Georg Nemetschek, München.

Im vergangenen Jahr erhielt Prof. Dr. Ernst Rank von der Technischen Universität München die Konrad-Zuse-Medaille. Prof. Rank hat mit seinen Forschungsarbeiten zur Verknüpfung von virtuellen Modellen und Methoden und deren Simulation am Computer wesentliche Voraussetzungen dafür geschaffen, dass weitere Rationalisierungspotenziale im Bauprozess erschlossen werden können.

In diesem Jahr ehrt der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes Lorenz Hanewinkel mit der Zuse-Medaille für seine Verdienste zum Bau der Rechenanlage Z 22. Diese Anlage war maßgeblich für den nachfolgend breiten Einsatz von Rechenanlagen im Bauwesen.
Seit Ende der 1980iger haben PCs in Netzwerken breiten Einsatz in der Baupraxis gefunden. Die zum Einsatz kommende Technik bietet Lösungen für alle Aufgabengebiete in den Bauunternehmen. Gerade für die typische Arbeitsteilung im Bauprozess – viele wechselnde Akteure an wechselnden Produktionsstandorten – ist die vernetzte IT-Anwendung ein Lösungsansatz zur Steigerung der Effizienz im Unternehmen.

Die Konrad-Zuse-Medaille wird am 28. Oktober 2010, anlässlich des Deutschen Baugewerbetages verliehen.

Kategorien:Persönlichkeiten
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