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Archiv für die Kategorie ‘Aktion’

Massa Haus startet eigene Community

10. November 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Der Ausbauhaus-Anbieter Massa Haus hat heute eine eigene Online-Community gestartet. Unter community.massa-haus.de können sich Interessierte und vor allem die Massa-Bauherren austauschen, Bautagebücher einstellen, in Foren diskutieren, Inspirationen holen, an Wettbewerben teilnehmen. Wenn das mal gut geht, denn gerne nutzen gerade die Unwilligen und Verärgerten solche Angebote. Und dass man als Betreiber einer solchen Plattform die unerwünschten Beiträge nicht einfach löschen kann, haben schon ganz andere Unternehmen, wie z.B. Apple, erfahren müssen

Massa-Geschäftsführer Jürgen Hauser freut sich jedenfalls über den Start der Massa-Community und meint: “Wir machen Häuser für Macher – für Menschen also, die im Team mit einem erfahrenen Partner gerne die Initiative ergreifen und ihren Lebenstraum vom eigenen Zuhause frei gestalten möchten. Die massa-Community bietet eine vielseitige Plattform für alle, die sich viel Haus für wenig Geld wünschen. Und dabei optimal informiert sein möchten über Möglichkeiten und Machbarkeiten. Wir haben mit unseren vielen tausend Bauherren, die sich bereits für ein Massa-Haus entschieden haben, die Erfahrung gemacht, dass sie sich stark mit ihrem Massa-Haus identifizieren – und das auch ausdrücken und kommunizieren möchten. Dafür ist die neue Community einfach ideal!”

Kategorien:Aktion, Unternehmen

“Haus sanieren – profitieren”: schon 10.000 Handwerker helfen Hauseigentümern

“Haus sanieren – profitieren” ist offensichtlich auf Erfolgskurs: Die Klimaschutz- und Beratungskampagne der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des deutschen Handwerks konnte jetzt mit Holger Sauermann (49), Bauunternehmer aus Leipzig, den 10.000. geschulten Handwerker begrüßen. Er ist nun “fit“ in Sachen energetische Haussanierung und Hausbesitzern bei Sanierungsfragen behilflich. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte den Erfolg der DBU-Initiative, deren Schirmherrschaft sie vor einem Jahr „sehr gern“ übernommen hatte. Über den Kampagnenerfolg freute sich auch Otto Kentzler, der Präsident des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH): „Jeder Kampagnen-Handwerker setzt neue Impulse für die Bauwirtschaft und das Klima.“ DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde betonte: „Wir freuen uns, dass der Klimaschutz in den eigenen vier Wänden an Bedeutung gewinnt!“

Brickwedde hob die Leistung der DBU-Initiative hervor: „Unser Klimaschutzprogramm für unsanierte Ein- und Zweifamilienhäuser unterstützt die Klimaschutzziele der Bundesregierung, die eine Treibhausgasverringerung von 40 Prozent bis 2020 vorsieht.“ Auch Kentzler begrüßte den Erfolg der DBU-Kampagne: „Zwar kann der Energie-Check nicht eine ausführliche Energieberatung ersetzen, für die unsere geprüften Gebäudeenergieberater zur Verfügung stehen. Allerdings leistet der unverbindliche Service von geschulten Betrieben Überzeugungsarbeit, von der nicht nur das Klima durch weniger Energieverbrauch profitiert, sondern auch die Eigentümer über sinkende Energiekosten und das Handwerk mit Aufträgen und Beschäftigung.” Angesichts dieser dreifach positiven Effekte müssten energiesparende Maßnahmen weiter vorangetrieben werden. Dabei helfe die Kampagne.

Der kostenlose Energie-Check, das Herzstück der DBU-Initiative, soll Hausbesitzern von unsanierten Ein- und Zweifamilienhäusern den energetischen Ist-Zustand ihrer Immobilie verdeutlichen. Zukünftig will auch „Jubilar“ Sauermann mit seiner Firma das Beratungsinstrument für seine Kunden in Sachsen erfolgreich nutzen. „Der kostenlose Erstcheck ist ein gutes und wirksames Instrument, mit dem ich sehr gut an neue Kunden herantreten kann“, erklärte er.

DBU-Generalsekretär Brickwedde wies darauf hin, dass sich in Sachsen seit 2009 bereits mehr als 340 Firmen der DBU-Kampagne neu angeschlossen hätten. Die Stiftung sei daher auch hier auf gutem Weg, die Umsetzung einer Sanierung mit Hilfe der Erstansprache an Hausbesitzer zu gewährleisten. Immer mehr Handwerker wie Sauermann würden erkennen, dass sie mit ihrem Engagement die Umwelt schützten, nebenbei aber auch neue Aufträge akquirieren könnten. „Ohne den Multiplikatoreneffekt wäre die Entlastung der Umwelt nicht möglich.“

Die DBU fördert die Kampagne mit fünf Millionen Euro und will bis 2011 mit der bundesweiten Initiative 50.000 zusätzliche Sanierungsmaßnahmen à 20.000 Euro anstoßen. Das würde zusätzliche Investitionen von einer Milliarde Euro für das Handwerk bedeuten. Dadurch sollen jährlich rund 135.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden. Eine im Herbst 2009 durchgeführte Befragung unter Hauseigentümern ergab, dass knapp jeder zweite kostenlose Erst-Check im Rahmen der Kampagne zu einem Auftrag im Handwerk führt. „Haus sanieren – profitieren“ ist eine der größten Kampagnen in Deutschland – inzwischen organisieren mehr als 200 Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften und Fachverbände Seminare für ihre Betriebe. Die Partnerbetriebe können etwa nach Routinearbeiten an Ein- und Zweifamilienhäusern Gutscheine für den kostenlosen Energie-Check verteilen und ihre Kunden mithilfe des unabhängigen DBU-Infomaterials beraten.

Carrotmob am 5.6.: Green Clubbing – Tanzen für den Klimaschutz

Am Samstag, den 5. Juni findet in Berlin der erste Club-Carrotmob Deutschlands statt. Unter dem Motto “Green Clubbing” können Clubbesucher dabei helfen, das Klima zu schützen. Die Betreiber des Tresors, des Kaffee Burgers, des Grünen Salons und des Fate-Club haben sich verpflichtet, bis zu 40 Prozent der an diesem Abend eingenommenen Eintrittsgelder beziehungsweise Getränkeumsätze in die klimafreundliche Modernisierung ihres Veranstaltungsortes zu stecken. Initiator des Carrotmobs ist die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne “Klima sucht Schutz” sowie die Clubcommission Berlin.

“Klima sucht Schutz” stellt sicher, dass die Clubs das eingenommene Geld auch sinnvoll investieren: Bereits im Vorfeld des Carrotmobs hat ein Energieberater der Kampagne ein Energiekonzept für die Veranstaltungsorte erstellt. Einsparpotenziale, mit denen mehrere Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden können, sind vor allem in den Bereichen Lüftung und Beleuchtung realisierbar. Wenn beispielsweise der Tresor seine Glüh- und Halogenlampen durch LEDs ersetzt, sparen die Betreiber jährlich 530 Euro an Stromkosten – und vermeiden künftig 3,4 Tonnen CO2. Welche Maßnahmen umgesetzt werden können, hängt dabei von den Einnahmen ab. Das Programm für das Green Clubbing ist auf www.klima-sucht-schutz.de zu finden. Dort finden sich auch zahlreiche Online-Ratgeber – damit der Klimaschutz nicht beim Verlassen des Clubs endet, erleichtern diese effizientes Energiesparen in den eigenen vier Wänden.

Clubnacht findet im Rahmen des Umweltfestivals statt

Die Green-Clubbing-Nacht findet im Rahmen des von der Grünen Liga und dem Bundesumweltministerium organisierten Umweltfestivals statt. Mit seinem Aufruf an alle jungen Energiesparer, aktiv Ressourcen zu schonen, passt das Green Clubbing bestens zum Motto des Gesamtfestivals “Leben ist Vielfalt”: Je weniger Energie und natürliche Ressourcen verbraucht werden, desto besser für die natürlichen Lebensgrundlagen. Auf dem Umweltfestival wird die co2online gGmbH, die Träger von “Klima sucht Schutz” ist, mit einem Stand vertreten sein. Dort erfahren die Besucher, wie man mit Hilfe von Online-Ratgebern, dem Energiesparkonto und dem kostenlosen Heizgutachten im Alltag effizient das Klima schützen kann – und dabei Kosten spart.

Was ist ein Carrotmob?

Ein Carrotmob ist der positive Gegenpart des Boykotts: Beim Carrotmob werden klimafreundliche Geschäfte – in diesem Fall erstmals Clubs – nach einem einfachen Konzept belohnt. Die Teilnehmer des Carrotmobs verabreden sich zu einem bestimmten Termin an einem bestimmten Ort, um gemeinsam einzukaufen oder zu tanzen und zu feiern. So steigern sie den Umsatz zugunsten von konkretem und direktem Klimaschutz. In Deutschland wurde der erste Carrotmob im Juni 2009 in Berlin ins Rollen gebracht. Seitdem gab es weitere Aktionen in München, Bonn, Frankfurt, Bremen und Köln. Der erste Carrotmob in Clubs ist nur der Anfang: Die Klimaschutzkampagne plant, weitere Clubs in ganz Deutschland für die Green Clubbing-Vision zu begeistern. Großes Interesse bei weiteren Veranstaltern, unter anderem bei den Veranstaltern des Citadel Music Festivals, ist bereits vorhanden.

siehe auch:

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